Olaf Koch im Interview 1/4
„We don’t work for METRO“ ist der Slogan der neuen METRO Wholesale Kampagne. Für wen arbeiten Sie, Herr Koch?
Unser Unternehmenszweck ist es, für kleine und mittelständische Unternehmer eine Aufgabe zu übernehmen, die weit über den reinen Großmarktbetrieb hinausgeht. Wir machen Sortimente verfügbar, bieten Dienstleistungen und Lösungen an und beraten die Unternehmer, um sie erfolgreicher zu machen. Unser Auftraggeber ist der Kunde. Für ihn setzen wir uns tagtäglich ein. Das ist unser Ursprung und unsere Zukunft als Großhändler. Und das ist nicht nur wirtschaftlich attraktiv, sondern auch gesellschaftlich wertvoll. Denn die Vielfalt, Kreativität und Emotionalität dieser Millionen Unternehmer erleben zu dürfen, ist ein schützenswertes Gut unserer Gesellschaft. Und dafür arbeite ich – genau wie die mehr als 146.000 weiteren METRO Mitarbeiter.
Die Bedürfnisse des Kunden in den Mittelpunkt stellen – diese Strategie verfolgen viele Unternehmen. Was macht METRO anders und erfolgreicher?
Als Großhändler sind wir insofern privilegiert, als wir uns wesentlich stärker auf unsere Kunden einlassen können als Unternehmen, die eine große Anzahl anonymer Kunden bedienen. Anders als im Einzelhandel können wir mit einer deutlich geringeren Anzahl von Kunden nominal große Umsätze erzielen, weil wir eine wirtschaftliche Beziehung haben, die zu deutlich größeren Warenkörben führt. Dies motiviert wiederum, sich noch intensiver mit dem einzelnen Kunden zu beschäftigen, Vertrauen aufzubauen und stetig dazuzulernen: Wo können wir mit anpacken? Wie können wir noch mehr unterstützen? Und das sowohl in unserem Kerngeschäft als auch mit Angeboten und Services, die früher nicht zu unserem Portfolio gehörten.
Wie gelingt es, praktikable Lösungen für die Herausforderungen von unabhängigen Unternehmern zu finden, die auch METRO voranbringen?
Hier haben wir in den letzten Jahren viel dazugelernt. Früher ging es stärker um Standardisierung im internationalen Maßstab. Heute geht es fast schon um radikale Lokalisierung. Das heißt: Durch unser dezentrales Steuerungsmodell fokussieren wir uns in jedem Land auf unsere Zielgruppe. Aufgabe des Teams vor Ort ist es, kontinuierlich dazuzulernen: Was sind die Bedürfnisse, die wir heute noch nicht abdecken? Was sind die Trends, die morgen auf unsere Kunden zukommen? Was sind die rechtlichen Herausforderungen, die unsere Kunden meistern müssen? Und zugleich müssen wir immer wieder die Helikopterperspektive einnehmen, um frühzeitig zu erkennen, wie sich das Marktumfeld entwickelt. Denn nur so können wir Lösungen finden, die unseren Zielgruppen wirklich helfen.
Vor Ort
In Polen unterstützen wir unabhängige Lebensmittelhändler mit unserem Trader-Franchising-Modell Odido.
Edyta ist eine von vielen Lebensmittelhändlern in Polen, die sich diesem Franchise-Konzept angeschlossen haben. Regelmäßig ist sie in ihren Odido-Shops vor Ort – um sich mit den Mitarbeitern zu besprechen, Lieferungen zu organisieren, für bessere Warenplatzierungen in den Regalen zu sorgen und um sich darum zu kümmern, dass der Laden gut sortiert ist. Trotz ihres straffen Zeitplans nimmt sich Edyta immer auch Zeit für Gespräche mit den Kunden. Denn ihr ist es wichtig, nicht nur Geschäftsinhaberin und Unternehmerin, sondern vor allem auch eine gute Nachbarin, Zuhörerin und Ansprechpartnerin zu sein.
Sorgfältig ausgewähltes Sortiment
Auf das Sortiment legt Edyta großen Wert. Schließlich kommen ihre Kunden vor allem in ihre Läden, weil sie die Auswahl und die hohe Qualität der Produkte zu schätzen wissen. Professionell unterstützt wird sie dabei von Błażej Górlaga, ihrem Ansprechpartner bei MAKRO Posen. Er hat ihr beispielsweise geholfen, eine Bestellungssoftware zu installieren, mit der sie zu jeder Zeit und ganz unkompliziert Bestellungen bei MAKRO aufgeben kann.
Von Błażej erwartet Edyta aber nicht nur gute Beratung in punkto Angebote, Aktionen und Sortiment, sondern auch eine ehrliche Rückmeldung zu ihren Läden: „Er soll nicht einfach nur sagen, dass alles toll ist. Ich habe ihn gebeten, ganz konkret anzusprechen, was ich besser machen kann!“
Video nochmals ansehenUnterwegs für die Kunden
Błażej arbeitet seit 4 Jahren als Kundenbetreuer bei MAKRO Posen im Nordwesten Polens und einem kleineren Gebiet im östlichen Teil des Landes. In dieser Zeit hat er sich einen Stamm von rund 60 bis 70 Trader-Kunden aufgebaut, zu denen er einen engen und vertrauensvollen Kontakt hält. Um immer genau zu wissen, was sie brauchen, und passende Angebote erstellen zu können, ist er täglich in seiner Region unterwegs.
Um immer genau zu wissen, was sie brauchen, und passende Angebote erstellen zu können, ist er täglich in seiner Region unterwegs.
Ausgezeichneter Außendienst
Seine Begeisterung für den Handel hat Błażej schon früh entdeckt: Gegenstände, die er nicht mehr brauchte, verkaufte er kurzerhand über das Internet. Und nachdem er ein paar Mal mit seinem ebenfalls im Außendienst tätigen Bruder auf Tour war, stand sein Berufswunsch fest. Offensichtlich die richtige Entscheidung – denn heute gehört Błażej zu den besten Außendienstmitarbeitern in Polen. Auf einer landesweiten Konferenz wurde seine Leistung sogar mit einer Auszeichnung honoriert.
„Das ist für mich eine Bestätigung und eine großartige Motivation!“
Video nochmals ansehenEntdecken Sie unsere weiteren Themen
WE ARE ON THE MOVE
Unabhängige Unternehmer machen unseren Alltag bunter und inspirieren uns mit einer großen Auswahl, gastronomischen Highlights und ihrem Engagement. Sie verkörpern die Farben der Freiheit. Deswegen ist es für uns bei METRO eine große Ehre, ihr starker Partner zu sein. Ihr Erfolg ist unser Geschäft.
@METRO_News